Dorle - Yorkie in Berlin - geb. 7.3.1998

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Re: Dorle - Yorkie in Berlin - geb. 7.3.1998

Beitrag  Kathrin.S am Mi Jul 17, 2013 9:03 am

Dorle war, wie es sich als waschechte Berlinerin gehört, am Wannsee spazieren.
Sie sieht fast nichts mehr, aber wo es was zu holen gibt, weiss sie trotzdem.


Sie ist soooo wunderschön!


Ob Sand wohl schmeckt? Wink


Bloss nix verpassen...


Am Ende des Spaziergangs war die kleine Dame, trotz einiger Pausen, doch sehr müde. Sie hat fast im Stehen geschlafen. Ich durfte sie auf dem Heimweg ausnahmsweise tragen.


Nach ausführlichem Fressen hat Dorle 11 Stunden durchgeschlafen und die letzte Pipirunde grosszügig ausgelassen (zur Not kann man ja auch nachts Krawall schlagen oder einen Teppich beehren).
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Re: Dorle - Yorkie in Berlin - geb. 7.3.1998

Beitrag  Susanne J. am Mi Jul 17, 2013 11:31 am

Liebe Kathrin, vielen Dank für's Einstellen unserer Tour am Kleinen Wannsee. Da mich eine Sommergrippe erwischt hat, bin ich grad etwas beeinträchtigt.

Trotzdem war ich gestern mit meinen Mädels in der Tierklinik zur Blutkontrolle. Von Dorle gibt es gute Nachricht: Ihre Blutwerte haben sich wieder normalisiert. Die vorsichtige Fütterung bringt wohl doch etwas. Ich bin sehr erleichtert und Dorle ist fit.

Manchmal ist sie jetzt ein wenig vergesslich: wenn sie Teddy auf Spaziergängen begegnet, schaut sie etwas verwirrt: "kennen wir uns?". Er leckt ihr dann über das Näschen.

Heute Morgen nach dem Aufwachen hat Dorle sich so über Teddy gefreut, dass sie ein ausgelassenes Spiel begonnen hat und Popo schwenkend um ihn herumgehüpft ist. Sie ist nicht mal umgekippt dabei! Ihr Freund hat seine Lektion ja auch gelernt, ist nicht mehr so stürmisch, sondern ausgesprochen galant zu ihr.




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Re: Dorle - Yorkie in Berlin - geb. 7.3.1998

Beitrag  Heike.T am So Okt 20, 2013 5:51 pm

Liebe Dorle-Freunde,

Bitte entschuldigt, dass ich so lange nicht geschrieben habe.

Dorle ist es, bis auf einen Magen-Darm-Infekt, im Sommer lange sehr gut gegangen.
Die Ernährungsberatung hat enorm viel gebracht!

Als es kalt und feucht wurde hat Dorle jedoch leider begonnen zu humpeln und sich ein Vorderpfötchen aufgebissen. Getragen werden mochte die Terrorbiene nicht und so sind die Spaziergänge manchmal ein Herumstehen und auf Dorle Warten gewesen. Aber Dank Dr. Arias' ostheopatischer Behandlungen läuft Dorle schon wieder deutlich besser und flitzt für getrocknetes Hirschfleisch auch mal ne Runde. Wie so oft, war ein Wirbelsäulenproblem die Ursache. Der Schmerz hat bis in die Pfote ausgestrahlt.

Dorles Augenlicht wird leider immer schlechter. Auf dem einen Auge ist sie quasi vollständig blind, auf dem anderen sieht sie noch ein wenig, bei großer Helligkeit und im Dunklen jedoch gar nichts. Das stürzt sie draußen manchmal in eine große Unsicherheit, die auch durch Anleinen nicht zu beheben ist. Die Augenspezialistin war dennoch mit dem Zustand der Augen zufrieden. Mehr als wir tun geht halt nicht... Beim Spazierengehen muss ich jetzt wirklich sehr aufpassen auf das Zwerglein und alle paar Meter ein Leckerli anbieten. Oft hat sie aber auch großen Spaß, besonders bei Hundebegegnungen. Sie fordert immer noch besonders große Hunde zum Spielen auf. Ich sage nur: Wackelpopo!

Dorle wird von einem nervtötenden Ekzem geplagt und kratzt sich ganze Fellbüschel aus. Aber sie ist trotzdem immer noch der weltallerniedlichste kleine Hund.

Auf den folgenden Fotos (welche die liebe Heike einfügt) sieht man, wie Dorle mit schlafwandlerischer Sicherheit, trotz Blindheit, um eine Pfütze herumgeht. Ich war kurz davor, zurückzulaufen um sie zu tragen, aber man sieht ja, dass sie ganz alleine, wenn auch seeeehr laaaaangsam, klarkommt. Das beeindruckt mich immer wieder. Sie hat schon ihre sieben Sinne beisammen, die kleine Zaubermaus!













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Re: Dorle - Yorkie in Berlin - geb. 7.3.1998

Beitrag  Heike.T am So Okt 20, 2013 5:52 pm

Dorle und Teddy haben einen neuen Fan. Philipp, einen Jungen, der in einer nahegelegenen Einrichtung für benachteiligte und betreuungsbedürftige Kinder lebt und den wir einige Male getroffen haben, wenn er mit seiner Einzelbetreuerin spazierenging. Er war tief beeindruckt von der Tatsache, dass Dorle fast blind ist und, obwohl sein Gedächtnis nicht besonders gut ist, wusste er das beim nächsten Treffen noch.

Er wollte Dorle hochheben, aber da, wie wir ja wissen, das Schreckschräubchen nicht besonders kooperativ ist, habe ich ihm gezeigt, wie man den viiiiel braveren Teddy trägt. Deshalb gibt es zu diesem Ausflug auch kein Bild von Dorle. Gerechtigkeit muss sein!

Als wir mit dem Auto unlängst wieder an Philipp vorbeifuhren, hat Teddy, begleitet von Dorles und Sorayas aufgeregtem Gebell, versucht aus dem Fenster zu springen um seinen neuen Freund zu begrüßen. Diese Yorkshire-Terrier sind doch manchmal wirklich ziemlich durchgeknallt!

Aber es freut mich so, dass auch Philipp, der es nicht leicht hat im Leben, jetzt lautstarke Fans hat.
Die Begegnung mit dem Auto sah dann so aus, dass Philipp durch das offene Fenster halb im Auto lag, um möglichst alle drei Hunde streicheln zu können. Jetzt ist er für drei Wochen zur Kur und ich freue mich schon, wenn er zurück ist. Wir werden uns jetzt öfter mit ihm und seiner Erzieherin verabreden.


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Re: Dorle - Yorkie in Berlin - geb. 7.3.1998

Beitrag  Heike.T am So Okt 20, 2013 5:55 pm








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Re: Dorle - Yorkie in Berlin - geb. 7.3.1998

Beitrag  Heike.T am So Okt 20, 2013 5:57 pm

Während Dr. Arias unser krankes Flöckchen behandelt, versucht Dorle, ein am Boden stehendes Glas mit getrockneten Fischen aufzukriegen. Die sind ja sooo lecker und vor dem Verkosten kann man sich auch noch darauf wälzen um besser zu riechen.

Wenn Dorle stundenlang an dem Glas arbeitet und herumkratzt, kann sie perfekt auf den Hinterbeinchen stehen. Das wird die liebe Frau Dr. Alexander aus der Praxis für Tierrehabilitation freuen, denn hier ist nochmal eine tolle Übung um die Belastbarkeit des kranken Hinterbeinchens (an dem das Kreuzband gerissen ist) zu trainieren.


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Re: Dorle - Yorkie in Berlin - geb. 7.3.1998

Beitrag  Susanne J. am So Dez 22, 2013 2:03 pm


Hallo, hallo,

Ja, ich weiß, alle sind im Jahresendstress. Wir auch. Aber es gibt doch so viel zu erzählen...

Es war ein Treffen mit Dorle' "großer Patentante" geplant, mit der lieben Gitta. Das hat dann leider doch nicht geklappt. Sooo schade!

Aber die "kleine Patentante" Lisa, mit ihrem Yorkie Ayla haben wir getroffen. Das war ein sehr schöner Spaziergang. Das Bemerkenswerte daran: neben Ayla, die weniger als 2 kg wiegt, sieht selbst Dorle riiiiiesig aus! Ungefähr doppelt so groß! Ich hoffe, dass wir die Beweisfotos noch bekommen um sie hier einzustellen. *Winkewinke an Lisa*...

Das nächste wichtige, aber sehr entbehrliche Ereignis: Dorle wurde gezwickt! Und zwar vom Hund einer Bekannten, als ich Dorle ins Auto hob. Der verrückte Border-Terrier Lenni hat sich einfach im Schwänzlein von Dorle eingehängt. Da ich mich gerade aufrichtete, habe ich es erst durch das große Gewicht bemerkt. Leider hat im Rücken von Dorle etwas geknackt... Dorle lief dann schief, wie eine Krabbe, hatte Haematome und Dr. Arias hatte gut zu tun. Die Abstände der erforderlichen Behandlungen werden jetzt aber größer und Dorle kann manchmal schon wieder geradeaus flitzen.

Also, ähm, sie flitzt natürlich nur, wenn sie will. Mit anderen Worten: wenn sie sicher ist, dass es eine Belohnung gibt. Ich sag immer: sie ist wie ein Autoscooter, in den man andauernd was einwerfen muss, damit er läuft. Dann ist das Tempo zu dem Dorle fähig ist aber wirklich beachtlich!

Am Strand hat sie sich ein neues Spiel ausgedacht. Sie kläfft mich an und ich soll sie dann jagen. Jajaja, ich weiß, dass sie mich damit zur Untergebenen degradiert. Aber sie hat solch einen Spaß dabei und die Bewegung im Sand tut ihr so gut, dass mir das völlig egal ist. Ich muss nur aufpassen, dass ich rechtzeitig wieder die Fäden in die Hand nehme und ihren Respekt zurückbekomme, denn neulich war sie so aufgekratzt, dass sie einfach mal wieder ohne mich ab- und losflitzte. Klar: es war Essenszeit. Sie fand dass es dann doch reichte mit dem Rumgehampele am Strand und der Heimweg dran ist. Sie ist dann wirklich seeeehr  flink, sogar bergauf. 15 Jahre und 9 Monate ist sie alt. Irre, oder?

Was ich Euch noch erzählen wollte: Dorle plagten mal wieder große Probleme mit der Verdauung. Sie hatte im November Durchfall, einen Tag lang sämtliches Futter wieder erbrochen und ist einige Male umgekippt. Da ihre Tumordiagnose uns ja immer im Nacken sitzt und die behandelnden Tierärzte sehr hektisch werden, wenn es Dorle nicht gut geht, wurde Dorle bei dieser Gelegenheit nochmal durchgecheckt. Zum großen Erstaunen des Internisten in der Tierklinik, konnten, außer den seit zwei Jahren bekannten Lebermetastasen, keine weiteren Metastasen gesichtet werden. Das grenzte für ihn wieder an ein Wunder. Auch die Blutwerte waren diesmal ausgezeichnet. Jaja, unser Dorle ... Wir haben uns dann geeinigt, die Verdauungsprobleme wie einen Infekt zu behandeln, diesmal sogar ohne Antibiose und seit einigen Tagen scheint er auch endlich überstanden zu sein. Über gut geratene Hundehäuflein kann man sich dann doch richtig freuen, so verrückt sich das anhört.

Dorle hat wieder ausgezeichneten Appetit, auch auf Pflanzliches. Teddy, der freche Blödmann, hat meinen Mädels nämlich gezeigt, dass man den Sack mit dem täglich abgesammelten Meerschweinchenmist umwerfen kann und darin noch allerlei leckere Sachen findet. Neulich wunderte ich mich beim Nachhausekommen, dass kein Hund mich begrüßte. Ging gerade absolut nicht, denn sie waren seeeehr beschäftigt: saßen einträchtig um den umgekippten Sack herum und sammelten Gemüsereste und Köttel ab. Jetzt habe ich beim Misten treue Bewunderer, die hinter mir sitzen und hoffen, dass etwas runterfällt. Also echt!!!  Da macht man sich die großen Gedanken wegen der Ernährung und dann sowas. MannMannMann!!!

Leider bleibt es dabei, dass Dorle immer mal, absolut ohne Vorwarnung, umkippt. Das ist sehr beängstigend für mich und macht immer wieder klar, dass mein kleines Schräubchen, bei aller Sturheit, Lebensfreude und Zähigkeit, wie ein rohes Ei behandelt werden muss. Sie selber sieht das ja totaaaal anders. Ihre Stunts auf der Treppe, die atemberaubende Anmache von Riesenhunden, das Wegflitzen: all das lässt mich für Momente vergessen, wie zart und alt sie ist. Dies ist ein Segen, oder ihr Verdienst, den ich ihr hoch anrechne, denn ich bin seit zehn Jahren immer mit mindestens einem sehr alten Hund im Rudel, was durchaus auch mal anstrengend sein kann. Aber Dorle lässt es mich eben oft vergessen und manch jüngerer Hund kommt viel bedürftiger daher als Dora Schraube. Sie ist halt unser kleines Kraftpaket und Gottesgeschenk.

Wir haben zwei Pakete bekommen (Teddy hat sie inspiziert und sagt, sie riechen sehr lecker!) und eines soll noch auf dem Weg sein. Schon jetzt vielen lieben Dank an alle lieben Menschen, die Dorle und ihre zwei Kumpels dieses Jahr bedacht haben. Fotos kommen nach Weihnachten. Versprochen!

Für heute verabschieden wir uns und wünschen einen schönen Vierten Advent.





Susanne J.

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Re: Dorle - Yorkie in Berlin - geb. 7.3.1998

Beitrag  Susanne J. am Fr Feb 14, 2014 12:48 pm




Hallo, hier sind wir mal wieder. Draußen fühlt es sich wie Frühling an und wir tauchen aus dem Winterschlaf auf.  Dorle ist, uns allen voran, wieder deutlich fröhlicher wenn wir unterwegs sind und flitzen kann sie jetzt auch wieder.

Wir haben ja soooo tolle Pakete bekommen.  santa

Ich habe versucht, alle Geschenke zu fotografieren, mit den Hunden zusammen. Und war danach einem Nervenzusammenbruch nahe. Immer ist wieder ein Schreckenstier davongeflitzt, hat weggeschaut, oder ist über die Geschenke gelatscht. Die furchtbar unkooperativen Terrier habe ich dann in die Pakete gesetzt, (man sieht deutlich, was sie davon halten...), worauf Soraya, die bis dahin gaaaanz braaaav war, einen Abgang machte. Und zwar mit einem eleganten Sprung direkt in einen Heusack, der natürlich umfiel und seinen Inhalt verstreute.   affraid Das ganze fand übrigens an meinem Geburtstag statt. Ich dachte, er sei eine gute Gelegenheit, alle Geschenke zu würdigen.   clown 

Ich hoffe, dass jetzt all die wunderbaren Dinge auf den Bildern sind. Es fehlt nur eine Sendung von Gunna mit Vitaminen und lauter gesunden Dingen. Die anderen Geschenke sind von Gitta und Lisa. Und einigen anonymen Spendern, die auf Dorles Wunschliste hin wirklich großzügig und zahlreich eingekauft haben. Die liebe Heike hat alles gesammelt und hierher geschickt.

Man beachte die Decken mit Namen, die Snuggelsafes (die im Dauereinsatz sind) mit der dazu passenden Kuscheldecke, die ihren Platz in Dorles Tragetasche gefunden hat. Die Mäntelchen, mit denen ich jetzt endlich genügend habe, um jedes Mal, wenn wir rausgehen, einen trockenen zu haben und Dorle im modischen Lagenlook zu kleiden. (Bei großer Kälte trägt die Dame einen Body, darüber einen Rolli und ganz oben ein Mäntelchen).
Und dann all die vielen Leckerli, sogar für meine Meerschweinchen war was dabei, und das Büchsen-Futter, das immer für den Notfall vorrätig sein muss, weil Dorle in Krankheitsfällen so drauf steht. Die Hundekekse riechen derart lecker, dass ich mich beherrschen musste, nicht zu probieren. Aber ich hatte ja ein eigenes Päckchen mit Marzipan bekommen. Das war allerdings bis zum Fototermin schon längst verspeist. Hmmmmm...

Danke Euch allen für das liebevolle Aussuchen und Schicken. Wir haben uns sehr gefreut.

Liebe Grüße aus Berlin von Eurem Chaoszoo.

Susanne J.

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Re: Dorle - Yorkie in Berlin - geb. 7.3.1998

Beitrag  Gitta S. am Fr Feb 14, 2014 2:22 pm

Hier sind nun die Bilder. Ich denke, die sprechen für sich Very Happy 








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Dorle ist krank!

Beitrag  Susanne J. am Mo Feb 24, 2014 9:46 am



Dorle ist stark erkältet, obwohl sie doch immer angezogen ist draußen und nachts. Sie röchelt, ist total verschleimt und aus Luftnot schon einmal umgekippt. Leider ist sie, wie so oft, nicht kooperativ, deshalb ist Inhalieren schwer zu realisieren. Sie bekommt Antibiose und Schleimlöser, außerdem Homöopathie. Hoffen wir, dass es ihr bald besser geht. Daumen kann sie sicher gebrauchen.

Und das, wo es straff auf ihren Geburtstag zugeht... Arme kleine Schniefnase...

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Re: Dorle - Yorkie in Berlin - geb. 7.3.1998

Beitrag  Susanne J. am Di März 04, 2014 11:44 am




Dorle geht es wieder gut! Die Erkältung ist überstanden. Allerdings hat sie die beiden Anderen angesteckt. *Grummel*...

Nachdem wir während der Krankheit nur kurze Spaziergänge machen konnten, haben wir gestern das Frühlingswetter ausgenutzt und einen Spaziergang im Glienicker Park gemacht. Das ist der an der berühmten Glienicker Brücke, wo, während des Kalten Krieges, die Agenten zwischen Ost und West ausgetauscht wurden.

Wir haben den wunderschönen Landschaftspark, das Jagdschloss, den Blick aufs Wasser genossen, in der Sonne gesessen, Soraya und Dorle haben Leckerli im Gras gesucht, während Balljunkie Teddy umhertobte, und es kamen richtig nette Leute vorbei. Da bleibt immer wenig Zeit zum Fotografieren, aber ein paar Beweisfotos könnte ich doch machen. Die kommen gleich...

Und nochmal zur Erinnerung: unser Dorle hat am Freitag Geburtstag.  bom 

Bis dahin liebe Frühlingsgrüsse!


Susanne J.

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Die Fotos dazu

Beitrag  Heike.T am Do März 06, 2014 9:27 am


Was es da wohl zu Riechen gibt? Die Mädels waren kaum wegzukriegen.







Teddy war meist nur am Rumhampeln, aber die Mädels zeigten sich von ihrer fotogenen Seite.



Tschüss, bis Freitag!

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Re: Dorle - Yorkie in Berlin - geb. 7.3.1998

Beitrag  Susanne J. am Fr März 07, 2014 1:08 pm

Dorle ist 16!

Es ist so unglaublich, dass unser kleines Schreckschräublein es tatsächlich geschafft hat, diesen Geburtstag zu erleben und das mit so viel Spaß am Dasein.

Zuerst schien es, als sollte es ein ganz schreckliches, wenn nicht sogar das letzte Lebensjahr von Dorle werden. Zwei Operationen mit strapaziösen Vollnarkosen, der Kreuzbandriss an ihrem  fünfzehnten Geburtstag, ein schwerer Magen-Darm-Infekt, der sie fast dahinraffte, ein kleiner Lidrandtumor, der Unfalltod der geliebten Kuschelfreundin Leni, Sarcoptesmilben... Das Lebensjahr hatte wirklich nicht gut begonnen. Und genau parallel dazu wurde Soraya auch schwer krank, so dass Dorle nicht mal von ihrer Intimfeindin Unterstützung bekam.

Aber wir haben uns nicht unterkriegen lassen und Dorle hat uns alle gelehrt, dass einfaches Weitermachen manchmal die beste Devise ist.

Ich habe mein Versprechen aus den schrecklichsten Momenten wahr gemacht: als es Dorle nach Ostern letztes Jahr so furchtbar schlecht ging, versprach ich ihr einen Yorkiemann, wenn sie durchhält und wieder gesund wird. Sie nahm mich beim Wort, blieb bei uns und freute sich einfach ganz schrecklich bei jeder Begegnung mit Yorkies draußen. So machte ich mich auf die Suche und fand Teddy, unseren kleinen Knallfrosch, der gewaltig Leben in die Bude gebracht hat. Es ist nicht immer ganz einfach mit ihm und als Rudelchefin stoße ich immer noch an meine Grenzen mit diesem "kleinen Irren", der manchmal in Sekundenbruchteilen vom nettesten Hund der Welt zu einem sich selbst überschätzenden Raubtier mutiert. Aber was soll's: Dorle ist glücklich mit ihm und hat wieder einen Grund bekommen, morgens aufzustehen, denn sie muss diesem ungezogenen Wilden immer wieder neu die Welt erklären. Das ist meist, nach dem Aufstehen, Schütteln und Frisur in Ordnung Bringen, die erste richtige Amtshandlung von Dorle: sie stellt sich vor Teddy und Soraya und kläfft sie frech an. Wenn ich mal übersetzen darf: "Auch wenn ich nix sehe, ich kriege ALLES mit! Glaubt bloß nicht, dass hier was ohne mich läuft!!! Der Eingang zur Küche IST MEINER und ich bestimme das Tempo. Weg hier, das ist alles MEINS. Und jetzt Frühstück her und ZWAR ZACKIG, wenn ich bitten darf!"

Sie darf bitten. Sie darf trödeln. Sie darf uns alle terrorisieren, denn wir sind froh, dass sie unser Leben teilt. Jeden einzelnen goldenen Moment.

Dass das möglich geworden ist, dass Dorle wieder auf ihre süßen Stummelbeinchen gekommen ist nach der schweren Krise, verdanken wir vielen lieben Menschen.

Allen voran dem genialen Klinikteam aus Potsdam um Dr. Zabke und Dr. Hanisch, die sich so toll ergänzt haben. Dr. Pirk, die nach dem Kreuzbandriss meine Tränen ertrug, Dr. Stuckas, der mir die konservative Behandlung von Kreuzbandrissen bei kleinen Hunden ans Herz legte, all den lieben Tierärtinnen im Nachtdienst und den Helferinnen, die Dorle auf Händen durch die Krise trugen und für mich immer ein nettes Wort oder einen Becher Tee hatten.

Hier in Berlin vor allem natürlich Dr. Arias, die es immer wieder schafft, das Schräubchen schmerzfrei zu halten. Dr. Alexander von der Praxis für Tierrehabilitation, die uns so effektive und einfache Übungen zeigte, damit Dorle wieder laufen kann. Dr. Allgöwer, die dafür sorgt, dass Dorles Augen möglichst wenig Kummer machen. An Wochenenden und wenn Potsdam zu weit ist, das tolle und soooo nette Praxisteam von Dr. Brieger in Zehlendorf. Die Wochenend-Dienst-Ärzte bei Dr. Sörensen in Lichterfelde, dort besonders Dr. Fittschen, die sich der empfindlichen Haut von Dorle annahm und mich auf die Möglichkeiten von Morphinen zur Schmerztherapie bei alten Hunden hinwies.

Frau Wieland von Matz & Möter, die mir so viel Mut gemacht hat, was die Fütterung von Dorle angeht und mir die Angst genommen hat, etwas falsch zu machen. Ohne sie hätten wir den Dauerdurchfall wahrscheinlich nie mehr in den Griff bekommen! Sie hat uns bestärkt darin, dass es etwas bringt, sich um die natürliche und artgerechte Fütterung Gedanken zu machen, auch wenn die Situation ausweglos erscheint, weil man sich zwischen Lebermetastasen, Nierenproblemen, Tumoren und ernsthaft gestörter Magen-Darmflora wie auf einem Minenfeld bewegt...

Gitta, die große Patentante, die immer mit Rat und Tat an unserer Seite steht, für die schwärzesten Stunden des Lebens auch noch einen passenden und heilsamen Scherz parat hat und, neben Teddy, die gelungenste Neuerwerbung des letzten Jahres ist.

Gunna von den Omihunden, die in den letzten Jahren eine Freundin geworden ist, extra ihren Dörrautomaten für Dorle angeworfen und mehr als einmal ein liebes und gesundes Päckchen geschickt hat.

Meine Familie, die Dorle in ihrer ganzen Bedürftigkeit angenommen hat, sie für ihre Originalität liebt, ihr einen Sofaplatz eingeräumt hat und meistens die Versorgung mit Leckerli von Vetconcept in Gang hält.

Und last, but not least, die beiden, die alles überhaupt erst möglich machen: Heike und Elke vom Omihunde-Netzwerk. Sie waren in der schweren Krise zu jeder Tageszeit ansprechbar für unsere Sorgen, haben mit entschieden, Ratschläge gegeben, unterstützt. Und das Wichtigste: sie haben den Verein auch finanziell hinter Dorle gestellt. Ohne das Omihunde-Netzwerk wäre alles nicht möglich gewesen. Es ist so gut, dass es Euch gibt!

An Sie / Euch ALLE ein dickes Dankeschön von uns. Wir feiern heute nicht nur Dorle, sondern Eure Initiative, den Einsatz, das Zusammenwirken für eine nicht immer besonders kooperative Zeitgenossin, die es aber umso mehr durch ihre Kraft und Freude und nicht zuletzt ihre Niedlichkeit dankt.

Viele liebe und dankbare Grüße aus Berlin
von Eurem Hauptstadthund Dorle
und ihrer Sekretärin und Dauerliebhabepflegestelle Susanne

Susanne J.

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Re: Dorle - Yorkie in Berlin - geb. 7.3.1998

Beitrag  Susanne J. am Sa März 08, 2014 10:07 pm

War das ein wunderschönes Wetter die letzten beiden Tage!!! Deshalb schreibe ich erst jetzt wieder: wir waren so viel wie möglich draußen. Dorle immer noch gut eingepackt, aber fröhlich durch die Weltgeschichte wackelnd.

Zum Geburtstag kamen zwei Futterpakete, die zusammen mindestens das Anderthalbfache von Dorle wiegen. Teddy hat wieder die Vorkontrolle gemacht und beim Öffnen sofort das Quietschespielzeug gemopst.  pirat   Ungalanter Lümmel! Dorle hat sich auf die Hirschlunge gestürzt und ich war wohl etwas zu großzügig, denn heute Morgen hat das Baucherl gewaltig gerumpelt und ... Naja, den Rest erspare ich Euch... Ich wasche schon mal wieder Teppiche, sag ich nur...

Also Heike und Gitta: vielen liebsten Dank für die Verpflegung. Ein Foto reiche ich noch nach. Aber für gut befunden wurde der Inhalt bereits vom Fachpersonal vor Ort.

Wegen des Bauchgrummelns habe ich Dorle heute etwas kürzer gehalten und dieses schreckliche Tier stand gerade ungelogen 10, in Worten: ZEHN MINUTEN LAUT BELLEND IN DER KÜCHE, um kund zu tun, dass hier Tierquälerei der bösesten Sorte geschieht. Jajaja, natürlich habe ich einen Nachschlag spendiert. Mal sehen, wie oft wir heute Nacht rausmüssen, oder, wie die Teppiche in Dorles persönlichem Schlafkabinett am Morgen aussehen.

Zum Geburtstag ist sonst nicht mehr viel zu sagen. Wir haben, zusammen mit Luisa, einem zwölfjährigen, total hundenarrischen Mädchen aus unserem Haus, die sich zu Ehren von Dorle extra den Nachmittag freigehalten hat, einen schönen Spaziergang in Klein Glienicke gemacht, ausgestattet mit der doppelten Ration an Hirschfleisch-Leckerli. Dorle ist bei der Suche in ein ziiiiiemlich großes Loch gepurzelt und musste gerettet werden. Hat sie was draus gelernt?!? Nöööö! Wenn's um Leckerli geht, kennt sie bekanntermaßen kein Pardon und flitzt drauflos, egal, was um sie herum so los ist. Hauptsache zuerst ankommen und schnappschildkrötengleich auf die Hand gestürzt, das Leckerli, heftig zubeißend an sich gerissen und inhaliert. MannMannMann...

So, jetzt muss ich schnell abbrechen, denn das Zwerglein muss mal dringend ins Gärtlein... Ich hab es ja befürchtet. Aber eigentlich gehört ja zu einem gestandenen Geburtstag ein klein wenig Magenverstimmung dazu...  

Gehabt Euch wohl!!!

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Re: Dorle - Yorkie in Berlin - geb. 7.3.1998

Beitrag  Susanne J. am So März 09, 2014 8:27 am


Guten Morgen!

Die Nacht war ruhig: Dorle hat durchgeschlafen. Genaugenommen schnarcht sie immer noch, obwohl ich schon kranke Schweinchen versorgt, Teddy gelüftet und Tee getrunken habe. Mit sechzehn kann man wohl mal ausschlafen queen 

Hier kündigt sich ein Traumtag an und wir werden uns bald auf den Weg ins Grüne machen.

Egal, wo Ihr seid und was Ihr vorhabt: wir wünschen Euch einen wunderschönen Sonntag  sunny 

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Re: Dorle - Yorkie in Berlin - geb. 7.3.1998

Beitrag  Susanne J. am Sa März 15, 2014 9:15 am

Gestern hatten wir wilde Begleitung zum Hundespaziergang: der kleine Jakob, ein sechsjähriger Nachbarjunge, hatte extra auf uns gewartet als wir aufbrachen und fragte, ob er sich mal wieder mit meinen Hunden verabreden dürfe. Als seine Mama das OK gab, packten wir ihn, nach Organisation einer Sitzerhöhung, die Teddy klasse fand (" Frauchen, endlich kann ich auch mal aus dem Fenster gucken, ohne auf der Kopfstütze balancieren zu müssen!")  mit ein. Der Spaziergang war entsprechend trubelig, zumal das schöne Wetter auch viele andere Hundebesitzer in den Park gelockt hatte. Teddy und der kleine Jakob tobten wie die Irren   Hüpfen      Panic   Lachen  das Flöckchen genoss die Sonne, rannte zwischen den Jungs und Damen (Dorle und mir) hin und her und Dorle trabte unermüdlich mit, hatte umwerfende Laune, bettelte fremde Leute an und war mal wieder allerliebst.

Der Spaziergang hat solchen Spaß gemacht, dass wir völlig die Zeit vergaßen und zwei Stunden auf Tour waren. Offenbar war das eine Höchstleistung, denn alle Hunde verschwanden nach dem Abendessen ohne Federlesen und Staubsaugerspielen in irgendwelchen abgeschiedenen Körbchen, wollten also nicht mal die Kontrolle über die Küche behalten! sondern wirklich ihre Ruhe. Als ich nach Dorle sah, war sie eingeschlafen, bevor ihre Hinterbeinchen auch noch den Weg auf das Kuschelkissen gefunden hatten und sie schlief derart gaaaanz fest. War wohl gemütlich so...  Sleep 

Zum nächtlichen Pipimachen erschien, und auch nur nach Aufforderung, ein völlig verschlafener Teddy. Die Damen streikten. Soraya, indem sie grunzte und sich unter ihrer Kuscheldecke weit ausstreckte und Dorle drehte mir ihrem Bauch demonstrativ hin, lies sich einen Moment kraulen, kuschelte sich wieder ein und war sofort wieder eingeschlafen. Sie verzichtet derart tatsächlich auf den kleinen Imbiss, den ich sonst noch spendiere. Erstaunlich! Fast habe ich mir schon wieder Sorgen gemacht, denn das kam bisher erst ein paar mal vor, als Dorle schwer krank war. affraid 

Heute Morgen scheint aber alles ok und ich hab in der Wohnung noch keine Pipipfütze gefunden, also scheinen die Damen zehn Stunden durchgehalten zu haben. Geht also doch!!!   Rolling Eyes 

Heute gibt es wohl einen Erholungstag, denn draußen stürmt es und das mögen meine Mäuse gar nicht.

Schönes Wochenende allen, auch, wenn der Frühling eine kleine Pause eingelegt hat!  

PS: Teddy wünscht sich  jetzt natürlich eine Sitzerhöhung.  bounce 

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Es war mal wieder knapp!

Beitrag  Susanne J. am Do März 27, 2014 3:10 am

Ich bin noch ganz geschockt über das, was sich hier gerade abgespielt hat: Dorle bekam vergangene Nacht plötzlich katastrophalen Blut-Durchfall und begann Schaumiges zu erbrechen. Innerhalb von zwei Stunden wurde aus meiner munteren Schreckschraube ein Häufchen Elend, das zitternd in sich zusammenfiel. Da ich weiß, wie schnell ihr Flüssigkeitshaushalt zusammenbricht, versuchte ich ihr Elektrolyte zu geben. Vergebens, denn sie erbrach alles wieder schaumig.

Ich machte eine Notversorgung für alle übrigen Tiere und brach auf in Richtung unserer Tierklinik.

Wir haben dann mal wieder einen halben Tag in "unserer Ecke" gesessen, Dorle an eine intravenöse Infusion angeschlossen. Eingewickelt in die schönen und kuschligen Decken von Gitta, gewärmt durch eines der gespendeten Snuggle Safes, in dem Bettchen des anderen Berliner Omihundes, Pudelchen Jonny, das ich seit einigen Wochen in meinem Auto herumfahre und das perfekt passend war (Danke Claudia), behütet von Teddy, der mehrmals versuchte, sich neben sie in das Bettchen zu quetschen, erholte Dorle sich nach drei Stunden. Die Öhrchen wurden wieder warm, das Zittern hörte auf, sie könnte wieder entspannt schlafen.

Auch der Appetit kam wieder. Ich brachte es nicht über mich, selber neben ihr etwas Leckeres zu essen, weil ihr Magen wenigstens einige Stunden Ruhe brauchte. Als ich Soraya und Teddy Mittagessen gab, war Dorle schwer beleidigt. Ein gutes Zeichen für das ich dem Himmel und Dr. Zabke dankte.

Der Venenzugang ist noch drin, falls die Katastrophe zurückkehrt. Dorle ist ganz tapfer damit gehoppelt. Aber es ist wirklich herzerweichend, wenn sie anklagend das kleine, eingewickelte Beinchen nach oben streckt.

Zuhause war klar, dass ich ohne Füttern nicht durchkomme. Todmüde und erschöpft, aber im Küchendurchgang rummeckern.... Das ging schon wieder... Also gut! Es gab dann ganz vorsichtig Reisbrei mit einem Hauch Hühnchen und Brühe. Bisher ist alles dringeblieben. Dorle schläft tief erschöpft. Bekommt nichts mit vom Drumherum und musste geweckt werden zum Pipimachen. Danach lag sie wieder in der Küche und ich gab noch eine Runde Hühnchen für die beiden anderen aus und für Dorle wieder "Reisbrei an Huhn", in dem ich ihre Medikamente versteckte

Vor genau 24 Stunden ging der grauenvolle Spuk los. Hoffen wir, dass er wieder vorbei ist.

Fotos aus der Klinik und vom Humpelchen kommen morgen.

Erschöpfte und erleichterte Grüße!

Susanne J.

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Re: Dorle - Yorkie in Berlin - geb. 7.3.1998

Beitrag  Susanne J. am Do März 27, 2014 7:58 am

Der Rest der Nacht verlief, abgesehen von Dorles Schnarchen und zwei randalierenden Meerschweinchen, ganz ruhig. Hoffen wir, dass es wieder bergauf geht!


Edit eine Stunde später:

Dorle hat ein etwas seltsames, aber festes kleines Würstchen produziert. Hurra  cheers 
Jetzt steht sie in der Küche und kratzt am Leckerli Glas. Das erscheint wie ein Wunder, wenn man sie gestern Nacht gesehen hat. Denn da könnte sie nicht mehr stehen...

Aaaaaaaber: Teddy hat gespuckt und ist total durch den Wind  affraid 

Irgendwie bin ich grad im falschen Film.... Ich wollte in einen besinnlichen Heimatfilm oder, noch besser, einen niedlichen Tierfilm. Aber stattdessen hab ich eine Kreuzung aus Gruselstory und never ending Krankenhaus-Serie erwischt... Wie war das? You get what you deserve?!?

...to be continued....

Susanne J.

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Re: Dorle - Yorkie in Berlin - geb. 7.3.1998

Beitrag  Gitta S. am So März 30, 2014 1:38 pm

Tapfere kleine Maus I love you 










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Re: Dorle - Yorkie in Berlin - geb. 7.3.1998

Beitrag  Susanne J. am So März 30, 2014 2:49 pm

@Gitta
Dank Dir, liebe Patentante, für's Einstellen der Bilder. Hast Du Deine Decken erkannt?

@Alle:
Dorle geht es schon wieder viel besser. Sie war gestern sehr fröhlich und guter Dinge.

Wir haben nämlich zu mehreren ein kleines Picknick im Grünen gemacht, so richtig mit Decke unter einer riesigen, fünfstämmigen Birke und so... Dorle liebt es ja, wenn sie ihr Rudel irgendwo stationär geparkt weiß, denn dann kann sie in aller Ruhe herumtappeln und jeden Grashalm persönlich abschnuppern.

Da man gute Sicht rundherum hatte und wir unser Lager fernab von Straßen, Fahrradwegen, gefährlichen Löchern und Absätzen errichtet hatten, dachten wir uns mal wieder nichts Böses... Aber Dorle findet ja immer die Schwachstellen: einer der Birkenstämme war im Herbst einem Orkan zum Opfer gefallen und umgekippt. Kann mir bitte jemand erklären, warum Dorle nicht auf der Wiese bleiben konnte, sondern im Zentrum der Birkenstämme das riesige Wurzelloch ausfindig machen und um Haaresbreite hineinstürzen musste? Sie hing schon schief, beachtlich auf Abwegen!!! Wir waren starr vor Schreck... Und dann muss Frau die Ruhe bewahren und mit Säuselstimmchen die Suicidkandidatin zurück auf den sicheren Boden locken. MannMannMann!!!
Ich werd das mal fotografieren in den nächsten Tagen. Gestern hatte ich keinen Nerv mehr dazu... Ich sage nur: Schreckschraube!!!

Ansonsten war es ein sehr schöner Tag mit dem Schräubchen. Sie wollte sogar, obwohl ich sie für todmüde hielt, mit auf die Abendrunde, die jetzt schon wieder dem Futtersammeln für die Meerschweinchen diente. Das findet sie toll, denn da laufe ich ja nicht schnell, sondern krabble durch die Wiesen, um Leckeres zu pflücken. In der Zeit kann sie auch wieder ganz in ihrem Tempo PeeMails lesen und Grashalmen Guten Abend sagen.

Danach hat sie sowas von herumgeschimpft daheim, obwohl ich mir wirklich Mühe gab, das Abendessen schnell zu machen. Gemeckere, Herumgezappele, mir zwischen den Füßen Herumgewusele, Soraya Angeschnauze.... Dorle voll in Fahrt!!! Danach noch schnell der allabendliche Nestbau mit Scharren, Treten, Decken Herumschieben und dann endlich: erleichtertes Seufzen und komatöser Tiefschlaf.

Ach, unsere süße kleine Schraube... Mal gucken, was uns der Tag heute bringt. Ich möchte in Dorles Lieblingsauslaufgebiet am Wasser fahren.

Habt einen schönen Sonntag, trotz Zeitumstellung!


PS: Teddy geht es auch wieder gut. Soraya, die sonst jeden Durchmarsch mitnimmt, war diesmal völlig unbeeindruckt und durfte, zum großen Entsetzen von Dorle und Teddy, Unmengen an ganz normalem Futter verdrücken, wohingegen die beiden Kleinen einige Tage nur Huhn mit Reisbrei bekamen. Hihi: Dorle hat, nachdem blitzschnell ihre Schonkost inhaliert war, vorgestern mit riesen Getöse Soraya von ihrem Napf vertrieben und wollte sich tatsächlich auf den großen Futterberg darin stürzen... Kleine Anarchistin!  pirat 

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Re: Dorle - Yorkie in Berlin - geb. 7.3.1998

Beitrag  Heike.T am Sa Apr 26, 2014 5:44 pm


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Re: Dorle - Yorkie in Berlin - geb. 7.3.1998

Beitrag  Susanne J. am Mi Apr 30, 2014 12:09 pm

Ist das nicht eine freche kleine Kröte? Weiß genau, wo es die besten Leckereien zu erbetteln gibt...

Ich entschuldige mich, weil das Bild unscharf ist. Aber es zeigt, wie lebendig unser altes Ömmelchen ist. Das wollte ich Euch doch nicht vorenthalten.

Und ich bitte zu beachten, dass Dorle, zumindest an diesem Tag, ihr krankes Hinterbeinchen voll belasten konnte.






Die schwarzen Beine gehören übrigens zu meiner Schwester, die sich immer mit super leckeren Dingen bei meinen Hunden beliebt macht. Soraya ist etwas fassungslos, dass sie mal wieder leer auszugehen droht, weil die freche Kröte ihr den Rang abläuft...
Unten rechts eine Hand meiner Mutter, auch mit einer Leckerlitüte bewaffnet. Es war ja schließlich unser Osterspaziergang im wunderschönen Glienicker Park. Das Dackelchen gehört meiner Schwester und komplettiert das Rudel aufs Allerbeste. Und unten links ahnt man das Ringelschwänzchen von Teddy, der mal wieder viiiiel zu aufgedreht war, um mit aufs Foto zu passen.


Zuletzt von Susanne J. am Mi Apr 30, 2014 4:04 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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Wirklich frech!!!

Beitrag  Susanne J. am Mi Apr 30, 2014 12:36 pm

Gestern Morgen musste ich, während des Fütterns, für einen Moment aus der Küche rasen. Nur ein paar Meter weiter, weil ein krankes Meerschweinchen schrie  affraid 

Dann hörte ich ein Knurren.   pale   

Als ich zurückgerannt kam, lag Soraya total unterwürfig in ihrem Körbchen, denn dieses fürchterlich gefährliche Tier, namens Dora Schreckschraube, die weniger als die Hälfte von Soraya wiegt, hat offenbar die deutlich größere Schüssel gekapert. pirat    und trug nun eine ziiiiiemlich dicke Bauchkugel durch die Gegend.   pig     

Ich befürchtete ja schon wieder das Schlimmste, aber Dorle ist immer für Überraschungen gut: sie schläft seeeehr ausführlich und muss seither nur öfter raus, um jedes Mal ein kleines, etwas weicheres Knöddelchen abzusetzen.

Man kann sie wirklich keinen Moment aus den Augen lassen!!! MannMannMann!!!

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Re: Dorle - Yorkie in Berlin - geb. 7.3.1998

Beitrag  Susanne J. am Fr Mai 30, 2014 1:19 pm

Oh Mann, unser Dorle!!!

Da ich seit Samstag ein wehes Bein habe, wollte ich es mir einfach machen. Fuhr mit meiner Schwester auf die Rückseite eines kleinen Sees, wo man nur etwa 500 m auf gutem Weg bis zur Wasserstelle laufen muss. Dort setzten wir uns auf einen Baumstamm, Teddy und das Dackelchen meiner Schwester mutierten zur Gräbern und Wasserratten, Soraya suchte versteckte Leckerli und Dorle tapperte, wie immer, wenn man sich draussen niederlässt, fröhlich durch die überschaubare Gegend, die Nase immer am Boden, die Ohren immer bei uns, falls wir zum Leckerlifassen rufen sollten.

Mehrmals ging Dorle bis zur, ohnehin, sehr flachen Wasserkante, ich war auf dem Sprung, aber sie war ganz aufmerksam und ging sofort rückwärts, um woanders weiter zu schnuppern. Alles schön und entspannt.

Als wir gerade, nachdem meine Schwester mit ihrem Sohn telefoniert hatte, beschlossen, dass wir nach Hause gehen, machte es sehr laut "Platsch!" und ein kleines Etwas paddelte wild inmitten von Wasserlinse. Meine Schwester lies ihr Iphone fallen, ich warf im Losdüsen wenigstens noch meinen schweren Rucksack ab und eilte, das triefnasse Tierlein am Geschirr aus dem Wasser zu ziehen. Das fand Dorle nun aber total doof, strampelte wie wild, schnappte nach hinten und wollte es, mal wieder, alleine schaffen. Ich lies sie also wieder los, ehrlich gesagt, nicht freiwillig, schob sie dezent zur Böschung und half ihr beim Heraussteigen. Puh!

Oh je, da hat dann aber jemand, trotz 25 Grad Lufttemperatur, sehr gezittert und war plötzlich gar kein freches Schräubchen mehr! Ich habe Dorle dann in meine Jacke gewickelt (die war ganz neu, gerade von meiner Mutter geschenkt bekommen, seufz!) und bin ganz schnell zum Auto gehumpelt. Darin hatte es eine gute Temperatur, um einen nassen Fussel schnell zu trocknen und nach ein paar Minuten war, angesichts einiger Leckerlis, die Welt auch wieder in Ordnung. Dorle hat sich ganz fest an ihre dicke Freundin, Dackelchen Amélie gekuschelt und ist eingenickt.

Das haben wir nicht fotografiert, war ja alles viel zu aufregend, aber hier kommt ein Bild aus dem Winter mit den beiden Freundinnen, die sich, ganz freiwillig, ein Körbchen im Auto teilen.



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Dorle ist seit drei Jahren ein Omihund!

Beitrag  Susanne J. am So Jun 08, 2014 3:56 pm

Dorle ist genau vor drei Jahren bei mir eingezogen. Unfassbar... Wenn ich an das kleine Häuflein Elend denke, das ich damals abgeholt habe und die vielen Hiobsbotschaften zu ihrem Gesundheitszustand... Aber sie ist immer noch da...

Die Freude ist momentan von einem schlimmen Ereignis überschattet.

Fakt ist: Dorle ist vorgestern fast ums Leben gekommen. Und dieser Schock sitzt mir noch in den Knochen.

Wir waren sehr früh bei Dr. Arias und auf dem Rückweg gingen wir am Wasser spazieren. Als ich die Hunde zum Umkehren rief bemerkte ich, dass mit Dorle etwas nicht stimmt. Da konnte sie schon ihre Hinterbeinchen nicht mehr richtig benutzen. Ich sah ein Insekt unter ihrer linken Hinterpfote, das ich instinktiv tot trat. Als ich Dorle hochnahm, verlor sie das Bewusstsein und sackte mir in den Arm.

Im Losrennen zog ich ihr die Zunge aus dem Hals, brüllte nach den anderen Hunden, suchte im Rucksack nach Notfalltropfen und rannte, rannte, rannte, rannte bergauf, bis ich am Auto war. Dorles leblosen Körper auf den Beifahrersitz, die Anderen nach hinten, schnell Teddys Schleppleine abgerissen, damit er sich nicht verfängt. Befreundete Tierärztin nicht da. Potsdam und Uniklinik zu weit. Also nach Wannsee.

Die folgende Autofahrt war ein einziger Alptraum. Ich erspare Euch die Straftatbestände. Sollte jemand mit dem Polizeipräsidenten von Berlin gut bekannt sein, wäre mir das sicherlich von Nutzen...

Während der Fahrt rutscht Dorle vom Sitz. Einen Moment meine ich, ihre Augen reagieren und rufe nach ihr, ziehe sie stuntreif wieder nach oben, rase weiter... Brülle Leute an, hupe mir den Weg frei... Alles zu langsam... In meinem Kopf nur der Gedanke "Dorle stirbt jeden Moment!".

Fremde Tierarztpraxis. Die Türe verschlossen. Ich hämmere mit den Fäusten dagegen, schreie meine Panik, meinen Frust heraus. Türsummer geht. Ich brülle nur "Sechzehnjähriger Hund mit anaphylaktischem Schock!", renne zum Auto, greife die Bewusstlose, Türe zu, renne zurück, werfe einer Tierarzthelferin meine Schlüssel zu: " heisses Auto, zwei Hunde, Achtung, die weisse ist Angsthündin!"

Dann umschalten! Total ruhige Tierärztin. Dorles Kreislauf ist weg, der Herzschlag schwach, unregelmässig, Schleimhäute weiss, Augen unruhig. Ich weiss, was das bedeutet, habe vor drei Wochen einen sterbenden Hund von der Autobahn gehoben.

Als ich mich einmische herrscht mich die Tierärztin an, ich solle die Behandlung ihr überlassen. Ich kenne sie nicht. Kann ich ihr vertrauen, wird sie, die so langsam und besonnen vorgeht, das Richtige tun? Ich habe, vor einigen Jahren so Furchtbares in einer ähnlichen Situation erlebt. Unerfahrene Tierärztin, die die Vene nicht fand, selber in Panik kam, schwere Fehler machte, sinnlos Zeit vergeudete...

Jetzt hier: Venenzugang legen. Wer Dorle kennt, wer je Rollvenen bei einem uralten, kurzbeinigen Hund mit zu niedrigen Blutdruck erlebt hat, sieht, dass diese mir unbekannte Tierärztin hochprofessionell arbeitet. Ich spreche ihr ein Kompliment aus und beginne, mich zu entspannen. Dorle ist in guten Händen, das weiss ich jetzt.

Die Tierarzthelferin bringt meine verstörten anderen Hunde und ein Bettchen für Dorle. Ich bitte um eine Decke, auch die bekommt Dorle, die mittlerweile zittert wie Espenlaub.

Die Infusion fliesst mit den Medikamenten. Als ich, auf der Suche nach meinem Handy, in die linke Tasche greife, die mit der Leckerlidose, und es das typische Geräusch gibt, reagiert Dorle. Willkommen zurück im Leben, mein Kleines!

....

Sie lebt. Sie hat, von dem hochdosierten Cortison, heftigen Hunger, trinkt viel, schläft viel, wie eine Tote. Hat seit dem Vorfall bereits stark abgenommen. Irgend etwas ist verändert, auch, wenn Dorle so tut, als sei nichts gewesen.

Gestern, in einer bekannten Tierarztpraxis, nochmal zu Infusion und Braunüle ziehen, Dorle, wie wir sie kennen, spuckend und fauchend, wie ein Löwchen. Aber dabei plötzlich so zerbrechlich und zart. Sie läuft kaum, stolpert, ist unsicher und braucht viel Fürsorge. Ihr Augenlicht hat noch weiter abgenommen.

Heute sollte ein Festtag werden. Wir wollten Dorles Dreijähriges am Wasser feiern. Daran ist nicht zu denken.

Aber wir feiern Dorles Rückkehr ins Leben. Ganz still und dankbar. Noch einmal geschenkte Zeit...

Liebe Grüsse.
Susanne

Susanne J.

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Re: Dorle - Yorkie in Berlin - geb. 7.3.1998

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